Bestellen Sie Produkte

Die T-Lymphozyten (ein Typ weißer Blutkörperchen) gehören zum Verteidigungssystem des Organismus. Sie differenzierten sich bei Testpersonen, die zehn Wochen lang Preiselbeeren einnahmen, beinahe fünfmal schneller als bei der Kontrollgruppe. Die raschere Differenzierung der T-Lymphozyten führt zu einer effektiveren Bezwingung von Infektionen im Organismus. In der Gruppe, die Preiselbeeren verwendete, traten deutlich weniger Symptome einer Infektion der oberen Atemwege auf, als in der Kontrollgruppe. Dies erklärt sich laut der Studie möglicherweise damit, dass sich die von der Preiselbeere aktivierten T-Zellen auf der Oberfläche der Schleimhaut im Epithel befinden und somit an der Verteidigung der ersten Linie teilnehmen.

Die neuesten Forschungsergebnisse haben nachgewiesen, dass die Preiselbeere die Funktion des Mikrobenstamms des Darms formt und auf kardiometabolische Risikofaktoren einwirkt. Es wurde festgestellt, dass die Preiselbeere Ähnlichkeit mit antimikrobiellen Substanzen hat. Das heißt, sie verfügt über Mikrobiozide und das Wachstum und die Vermehrung von Mikroorganismen hemmende Wirkungen. Die Proanthocyane der Preiselbeere hemmen u. a. die Vermehrung von krankheitserregenden E. coli-Stämmen außerhalb des Darms und verhindern somit Darm- und Harnwegsinfektionen. Zudem wurde festgestellt, dass die Preiselbeere die Durchlässigkeit der Darmwand hemmt, die nachweislich mit der Entstehung von Autoimmunerkrankungen wie Diabetes und entzündlichen Darmerkrankungen in Zusammenhang steht. Laut den Forschungsergebnissen scheint die Preiselbeere auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit des Herzens, wie auf die Fettwerte des Blutes, den Blutdruck, den Zuckerstoffwechsel, Entzündungs-Tracer sowie den oxidativen Stress zu haben.

Laut einer Studie an Ruderern wurde bei jenen Personen, die sechs Wochen lang Preiselbeeren zu sich nahmen, nach einer physischen Leistung im Vergleich zur Kontrollgruppe, die keine Preiselbeeren verwendete, eine deutlich gesteigerte antioxidative Kapazität des Bluts gemessen.

Antioxidantien sind Verbindungen, die die Oxidation verhindern, die von freien Radikalen verursacht wird. Im Licht des aktuellen Wissensstandes wird angenommen, dass die Antioxidantien für die Vorbeugung vieler chronischer Krankheiten, wie Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Krebs, von Bedeutung sind.

In der Studie wurde die Wirkung der Heidelbeere auf die Risikofaktoren für Herz- und Gefäßerkrankungen untersucht. Die Testpersonen aßen sechs Wochen lang dreimal in der Woche tiefgefrorene Heidelbeeren. Danach wurden die Testpersonen auf verschiedene Labortestwerte untersucht, die nachweislich mit Herz- und Gefäßerkrankungen in Zusammenhang stehen. Nach der Forschungsperiode von sechs Wochen wurden bei den Testpersonen niedrigere Gesamtcholesterinwerte des Blutes und auch ein niedrigerer Blutzuckerspiegel festgestellt. Bei den Testpersonen wurden auch ein höherer Gehalt an gutem Cholesterin (HDL) gemessen.

Stickstoffoxide fungieren im Gehirn als sekundäre Vermittler und werden u. a. mit dem Lernen, Aggressivität und Depression in Verbindung gebracht. In der Studie wurde die Rolle der Stickstoffoxide bei der Vorbeugung von Depression untersucht, wenn durch unerwarteten leichten Stress eine Depression ausgelöst wird. Laut der Studie beeinflusst die Heidelbeere die Wirkung des Stickstoffoxids im Gehirn und sorgt somit für eine Linderung des Stresses.

Diabetes Typ II wird klar mit dem gesteigerten Risiko in Verbindung gebracht, an Herz- und Gefäßkrankheiten zu erkranken. Das Ziel der Studie war es zu klären, ob die Heidelbeere Diabetes vorbeugen kann. Die an Diabetes leidenden Testpersonen verwendeten 4 Wochen lang täglich 2g gemahlene Heidelbeeren. Die Blutwerte wurden mit Labortests vor Beginn der Studie, nach zwei Wochen und in der letzten Woche der Studie gemessen. Die Blutwerte wurden mit an Diabetes leidenden Kontrollgruppen verglichen, von denen die Testpersonen der einen Gruppe ein traditionell bei der Behandlung von Diabetes eingesetztes Medikament verwendeten und die Testpersonen der anderen Gruppe nicht medizinisch behandelt wurden. Bei den Personen, die täglich Heidelbeeren einnahmen, wurde im Vergleich zu den Kontrollgruppen eine deutliche Senkung des Blutzuckerspiegels festgestellt. Mit anderen Worten senkte die Heidelbeere den Blutzucker effektiver als das Medikament, das traditionell bei Diabetes Typ 2 eingesetzt wird. Die Heidelbeere setzte mehr Insulin frei, senkte das Gesamtcholesterin des Bluts sowie den Gehalt am LDL schädlicher Fette und an Triglyceriden. In der Gruppe der Personen, die das Diabetesmedikament verwendeten, wurde dagegen weder eine Änderung in der Absonderung von Insulin noch eine Auswirkung auf die Cholesterinwerte des Bluts bemerkt.

Anders als für bakterielle Krankheiten gibt es für Krankheiten, die durch Viren verursacht werden, keine guten Medikamente. Das Ziel der Studie war es zu klären, ob Heidelbeeren, Preiselbeeren, Himbeeren und Erdbeeren die Vermehrung von Viren verhindern können. In der Studie wurden Viren verwendet, die im Menschen allgemein Infektionen verursachen, wie ein Influenza-Virus Typ A sowie ein RS-Virus, der Infektionen der oberen Atemwege verursacht. Laut der Studie sind die Beeren dazu imstande, die Vermehrung der Viren zu verhindern und so Infektionen vorzubeugen.

Typ-2-Diabetikern wurde sechs Monate lang täglich Resveratrol verabreicht.

Nach der sechs Monate langen Beobachtung waren bei den Diabetikern, die ein Resveratrolpräparat zu sich genommen hatten, das Gewicht, der systolische Blutdruck, der Gesamtcholesterinwert und der Triglyceringehalt des Bluts sowie der Nüchternblutzucker stärker gesunken als bei den Diabetikern, die kein Resveratrol erhalten hatten.

Der Sanddorn verfügt über viele Eigenschaften zum Schutz vor Herzkrankheiten. Er verhindert u. a. die Aktivierung der Thrombozyten und beugt so der Entstehung von Verstopfungen vor, senkt das Cholesterin und den Blutdruck und wirkt als Antioxidans. Zudem verfügt der Sanddorn über Eigenschaften, die gegen Bakterien und Viren wirken. Der Sanddorn enthält zahlreiche bioaktive Stoffe, die nützlich für die Gesundheit sind. Diese im Sanddorn enthaltenen bioaktiven Stoffe sind u. a. Vitamin A, C und E, ungesättigte Fettsäuren, phenolische Verbindungen, Flavonoide, Phytosterine, die alle positive Auswirkungen auf die Blutkreislauforgane haben.

Das metabolische Syndrom, also ein mit dem Stoffwechsel zusammenhängendes Syndrom, bedeutet einen Zustand, in dem dieselbe Person gleichzeitig unter mehreren die Gesundheit gefährdenden Störungen leidet. Es wird bei genetisch disponierten Personen durch Fettleibigkeit im Bauchbereich verursacht. Laut dem Ärztebuch Duodecim tritt das metabolische Syndrom bei über einem Drittel der finnischen Männer und über einem Viertel der finnischen Frauen auf. U. a. steht ein deutlich erhöhtes Risiko für Atherosklerose damit in Verbindung.

Die Ernährungsgewohnheiten haben eine große Bedeutung bei der Entstehung von Übergewicht, Diabetes Typ II und Atherosklerose. In der Studie wurden die Wirkung von Heidelbeeren und Sanddornbeeren auf die verschiedenen Komponenten des metabolischen Syndroms bei übergewichtigen Frauen verglichen. Die untersucht werdenden Personen verwendeten ca. einen Monat lang sowohl Sanddornbeeren als auch Heidelbeeren. Es wurde festgestellt, dass der Taillenumfang als Folge der Einnahme von Heidelbeeren durchschnittlich 1.2cm und als Folge der Einnahme von Sanddorn 1.1cm kleiner wurde.

Laut einem im Jahr 2016 im Magazin Molecules veröffentlichen Artikel ist die Krähenbeere eine wichtige Quelle für Flavonole und Anthocyane. Laut dem Artikel ist die Beere ein potentes Antioxidans und in Studien wurde festgestellt, dass sie über Eigenschaften verfügt, die gegen Bakterien und Pilze wirken. Laut dem Artikel reduziert sie auch die Ansammlung von Lipiden (Fetten), das Gesamtcholesterin sowie Hyperglykämie nach Mahlzeiten, d. h. den Anstieg des Blutzuckers.

In Studien wurde festgestellt, dass Anthocyane zahlreiche Auswirkungen auf die Gesundheit haben und dass Beeren gute Quellen für Anthocyane sind. Aus der Krähenbeere konnten in einer Studie 13 verschiedene Anthocyane isoliert werden. In einem Gramm Krähenbeerenextrakt waren laut der Studie 41.1mg Anthocyane enthalten, was mehr ist als in neun anderen untersuchten Beerensorten. Es wurde auch festgestellt, dass die Krähenbeere die größte Antioxidantienaktivität aller untersuchten Beeren hat. Daher legt die Studie den Schluss nahe, dass die Krähenbeere das Risiko, an chronischen Krankheiten zu erkranken, reduziert.

Über den gesundheitlichen Nutzen der schwarzen Johannisbeere sind zahlreiche Studien durchgeführt worden. Viele Studien haben nachgewiesen, dass die schwarze Johannisbeere ein potentes Antioxidans ist und über Eigenschaften verfügt, die Entzündungen sowie das Wachstum und die Vermehrung von Mikroben verhindern. Die Studien haben gezeigt, dass sich die schwarze Johannisbeere auch günstig auf den Blutdruck und andere Risikofaktoren für Herz- und Gefäßkrankheiten, die Entstehung von Krebserkrankungen, Verfall des Nervensystems, Augenkrankheiten, Nierensteine und von Diabetes verursachten Nierenerkrankungen auswirkt. Die gesundheitlichen Nutzen der schwarzen Johannisbeere sind auf die darin enthaltenen bioaktiven Stoffe und Verbindungen zurückzuführen. Solche sind u. a. Anthocyane, Flavonoide, Phenolsäuren und ungesättigte Fettsäuren.

In einer Studie wurde das Vermögen der schwarzen Johannisbeere untersucht, Influenzaviren zu zerstören. In der Studie wurden vier verschiedene Influenzastämme verwendet. Eine 10% starke Lösung, die schwarze Johannisbeere enthielt, konnte alle vier Influenzastämme vollständig zerstören. Laut der Studie verfügt die schwarze Johannisbeere unbestreitbar über eine desinfizierende und antiseptische Eigenschaft und somit über das unbestrittene Potential, von Influenzaviren verursachten Infektionen vorzubeugen.